Tavira, die Perle des Sotavento
17.Juni 2009
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Algarve
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Im Laufe ihrer Geschichte durchlief Tavira viele Höhen und Tiefen. Doch gänzlich verlor sie nie an Bedeutung. Der Charme dieser Stadt macht sie auch heute so anziehend für viele Touristen. Kennen Sie Tavira?
Doch die Römer waren es, die ihr in der prä-islamischen Zeit zu Reichtum verhalfen.
Noch heute finden wir viele Spuren, die die Römer hinterliessen.

Es wird allerdings angezweifelt, dass gerade die berühmte Brücke über den Fluss Gilão, im Zentrum von Tavira, römischen Ursprungs ist.
Das stört jedoch keineswegs das smarte Stadtbild, das gerade durch den ruhig dahin fliessenden Gilão unterstrichen wird.
Von den Römern zu den Mauren und zurück zum Christentum
Während der Maurenzeit war Tavira eine wichtige Stadt der Ostalgarve, wie man auch an den Ruinen der einstigen maurischen Burg erkennen kann.
Im Jahre 1242 wurde die Stadt von Dom Paio Peres Correia erobert.

Damit war die Blütezeit, die die maurische Kultur brachte, erst einmal vorbei. Durch die privilegierte Lage Taviras mit ihrem Flusshafen verlor die Stadt jedoch nie gänzlich an Bedeutung.
Im 15. und 16. Jahrhundert war Tavira ein strategisch wichtiger Punkt zum Entsenden portugiesischer Garnisonen nach Nordafrika.
Die Stadtrechte erhielt Tavira von Dom Manuel I. im Jahre 1520.

An der Anzahl der Kirchen kann man noch heute ihre damalige Bedeutung erahnen.
Durch die Iberische Union büsste Tavira zu Gunsten Sevilla und Cadiz jedoch wieder an Bedeutung ein.

Die Bevölkerung litt schwer an den Pestepidemien von1645 – 1646. Das schwere Erdbeben vom 1755 nahm Tavira viel von ihrer wirtschaftlichen Dynamik.
Im Thunfischfang und dem Beginn der Konservenindustrie fand die Perle de Ostalgarve jedoch eine neue Quelle, die wirtschaftlichen Wohlstand brachte.

Davon zeugen viele schöne Stadthäuser aus dem 19. Jahrhundert.
Tavira heute
Heute ist Tavira ein touristischer Anziehungspunkt im Sotavento der Algarve.
Die vielen kleinen Anlagen und Parks laden zum Ausruhen ein, wenn man die vielen Kirchen und Sehenswürdigkeiten dieser Stadt besichtigen möchte.

Interessant sind jedoch auch die Salzpfannen, die rechts und links auf dem Wege zur Ilha de Tavira liegen, auf die man mit einer Fähre übersetzt um dann, nach einer interessanten Stadttour, ein erfrischendes Bad im Atlantik zu nehmen.
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