Leuchttürme in Portugal - Teil 2
21.Januar 2010 | Schlagwörter: Algarve

Mit Fackeln und einfachen Leuchtfeuern wurden Seeleute auf gefährliche Küsten hingewiesen. Wer revolutionierte den Leuchtturm und wann begann die Zeit der modernen Leuchttürme in Portugal?
Die Revolution des Leuchtturms
Die Jahrhunderte hindurch behalf man sich mit Holz, Öl wie auch Olivenöl um das Leuchtfeuer auch bei stürmischem Meer nicht erlöschen zu lassen.
Die technische Revolution der Leuchttürme wurde durch den französischen Physiker Augustin Jean Fresnel ausgelöst.
Durch eine stärkere Bündelung des Lichts, durch das nach ihm benannten Linsensystem, revolutionierte er 1822 die Leuchtfeueroptik.

Beim ersten Versuch des neuen Prototyps dachten die Bewohner der Nachbardörfer, dass die Laterne des Leuchtturms in Flammen steht.
Moderne Leuchttürme in Portugal
Der Marquês de Pombal nahm die „moderne“ Signalgebung der portugiesischen Küste mit einem ambitionierten Programm der Konstruktion von Leuchttürmen ab 1761 in Angriff.
Das 19. Jahrhundert war eine der wichtigsten Zeiten für den Bau von Leuchttürmen. Es entstanden die wichtigsten, bzw. die hauptsächlichsten Leuchttürme in Portugal und in ganz Europa.
Dabei ging es vor allen um schwierige Zugänge wie Berlengas oder das Cabo de Santa Maria im Süden Olhão an der Algarve.

Mit der Übergabe der portugiesischen Leuchttürme in die Verantwortung der Marine ab 1906 begann eine neue Zeit der Leuchttürme
Ab 1977 begann die Automatisierung von Leuchttürmen.
Trotz Satellitenpositionssystemen, die den Schiffen den Kurs vorgeben, kann und möchte man auf diese visuellen Schifffahrtszeichen auch heute noch nicht verzichten.
Jeder Leuchtturm hat, ermöglicht durch ein Drehlinsensystem, seine kennzeichnende Umdrehungszeit und Blinkart (Wiederkehr und Kennung). Für jedes Gebiet werden Leuchtfeuerverzeichnisse veröffentlicht.
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