Die Kapuzinerkresse
13.Juli 2007
| Schlagwörter:
Pflanzen & Garten
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Die ursprünglich in Peru heimische Pflanze wurde im 17. Jahrhundert von den Eroberern aus den Anden mitgebracht, wo sie als wertvolle Heilpflanze galt. Heute ist sie im Mittelmeergebiet und auf der iberischen Halbinsel vielfach verwildert anzutreffen.
Häufig sehen wir ihre gelb, orange bis rot leuchtenden Blüten auch in portugiesischen Gärten. Tropaeolum majus, wie ihr lat. Name lautet ist ein guter Gartenbewohner, indem er Fruchtbäume kräftigt und verschiedene Gemüsesorten unterstützt, wie z. B. den Kartoffelkäfer vom Kürbis abhält.

Für die Algarve ist Capuchinhas oder Chagas wie sie hier genannt wird gut geeignet, liebt sie doch arme Böden, Sonne oder Halbschatten.

In Portugal und besonders auf den Azoren schätzt man ihre verdauungsfördernden und beruhigenden Eigenschaften, wo Blätter, Blüten und die trockenen Früchte medizinische Verwendung finden.

Immer mehr Liebhaber finden ihre Blüten, die auf Salaten sehr dekorativ wirken. Mit ihrem leicht scharfen, kresseartigen Geschmack sind ihre kleingeschnittenen Blätter im Quark ein ausgezeichneter Brotaufstrich.
Der Erdbeebaum / Medronho in der Algarve
Der Granatapfel in der Algarve
Der Loorbeerbaum in der Algarve
Der Johannisbrotbaum in der Algarve
Der Fenchel / Funcho in der Algarve
Die Bouganvillea in der Algarve