Die Esskastanie
22.November 2007
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Pflanzen & Garten
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Einst war die Esskastanie wichtiges Nahrungsmittel in Europa, bevor die Kartoffel eingeführt wurde. Heute findet man sie selten auf dem Speiseplan in deutschen Küchen. Und Vermicelles, wie die Schweizer ihr süsses Maronipürré nennen, gilt schon als Spezialität.
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In Portugal, besonders an der Algarve, finden wir im Herbst die Kastanienröster. Mit ihren Handwagen stehen sie an grossen und kleinen Strassenkreuzungen der algarvischen Städte und verkaufen ihre frisch gerösteten Kastanien. Es ist eine leckere Zwischenmahlzeit und eine sehr gesunde noch dazu.

Die Esskastanie ist sehr kohlehydrathaltig und ihr Vitamin-C-Gehalt rangiert gleich hinter der Zitrone. Ihre hohen Anteile an Vitamin A, B und E sowie ihre anteiligen Mineralstoffe Magnesium, Phosphor und Kalium machen die Maronen zu einer idealen Herbst- und Winternahrung. Nebenbei sind Esskastanien kalorienarm und sehr sättigend.

An der Algarve finden wir noch die Esskastanien. Im Gegensatz zur Rosskastanie mögen und brauchen sie es warm. Ihnen zu Ehren wird alljährlich an der Algarve das „Magusto“ gefeiert.

Mit Magusto wird das Kastanienfeuer bezeichnet. Kein Herbstfest an der Algarve ohne Esskastanien. Das ist eine alte Tradition und so werden zum St. Martinsfest ebenso wie zum Ausprobieren des jungen Weines im November Kastanien geröstet.
Und zu den Kastanien passt zum Beispiel auch ein Qualitäts Biowein der Adega da Craveira aus der West-Algarve
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