Das Immunsystem – Angriff der Killerzellen
27.Mai 2008
Das Immunsystem (lat. immunis = frei, unberührt) ist ein komplexes System mit einer einfachen Strategie: Feinderkennung, Mobilisierung, Angriff.
Das
Immunsystem hat die Aufgabe, den Körper gegen Eindringlinge wie
Bakterien oder Viren zu verteidigen.
Wenn ein Bakterium den
Körper attackiert, werden so genannte Fresszellen mobilisiert,
die das Bakterium verschlingen und ihm den Garaus machen. Fresszellen
sind ein nützlicher Bestandteil des ausgereiften Immunsystems
und stets hungrig.
Was sind die Killerzellen?
Ebenso
die Killerzellen. Wie ihr Name schon sagt, haben sie die Lizenz zum
Töten. Sie killen Zellen, die von Viren befallen sind, sowie
Tumorzellen.
In der Gemeinschaft ist das Immunsystem stark.
Immunzellen, Organe (Thymus und Milz) und Gewebe (lymphatisches
Gewebe des Darms, Mandeln, Knochenmark Lymphknoten) bilden eine
Einheit im Kampf gegen Bakterien und Co.
Was sind die
Lymphbahnen?
Feine Lymphbahnen durchziehen den ganzen Körper,
sammeln sich an den Lymphknoten, wo weiße Blutkörperchen,
zu denen auch die Fress- und Killerzellen gehören, nur darauf
warten die Krankheitserreger unschädlich zu machen.
Manchmal
kommt es vor, dass das Immunsystem verrückt spielt. Da werden
eigene Zellen für fremde Zellen gehalten und angegriffen. Solche
Autoimmunreaktionen können zu ernsthaften Erkrankungen führen.
Wie entstehen Allergien?
Auch kommt es vor, dass das
Immunsystem übereifrig reagiert, wodurch die allseits bekannten
Allergien entstehen können.
Das Immunsystem verliert die
Fähigkeit auf ungefährliche Stoffe „normal“ zu
reagieren und greift vermeintliche Feinde wie harmlose Gräserpollen
an. Die Folge: Heuschnupfen.
Trotz allem ist das Immunsystem
ein ausgeklügeltes System, welches unermüdlich den Kampf
gegen Infektionen und dem Wachstum von Krebszellen aufnimmt.
Und
wenn es ausreichend mit Nährstoffen, wie Vitaminen,
Spurenelementen, Mineralstoffen und Eiweißen versorgt ist, dann
steht dem Angriff der Killerzellen nichts mehr im Wege.